Wenn dich das Babyfieber packt

Ich weiß wie es ist, wenn man merkt, dass man ein Baby haben möchte. Plötzlich tauchen überall diese paustbäckigen, großäugigen, stubsnäsigen Kreaturen auf, wickeln dich mit ihrem zahnlosen Lächeln um den Finger und du spürst förmlich wie dein Körper sich darauf vorbereitet schwanger zu werden. Komische Natur, denn selten ist es der perfekte Zeitpunkt für ein Kind. Warum kann es nicht nach Bilderbuch laufen? Perfekter Job, perfekter Mann, freistehendes Haus gebaut und abbezahlt, 2 Autos – eins für den Spaß, eins für die Familie, Millionen auf dem Konto – im Plus versteht sich, die Familie wohnt nicht weit weg und arbeitet nicht, damit sie jederzeit helfen kann. Wäre super, nicht wahr?
Tja, Pech gehabt, das wird nicht passieren. Also reiß dich mal zusammen, denn als Mutter oder Vater musst du das ständig tun. Sich zusammenreißen. Das Temperament zügeln. Die Eitelkeit zurückstellen. Den Anspruch an dich selbst herunterschrauben. Dein Leben wird sich um 180° drehen, es wird nichts mehr wie es war. Und vergesse Schlaf, Zeit und Geld.
Wenn du dir jetzt denkst: „Oh, ich weiß, dass es hart wird, aber ich WILL EIN BABY!“, dann starte los.

Nur noch ein paar Kleinigkeiten, die ich heute anders machen würde auch nicht anders machen würde, aber vielleicht ist die eine oder andere ja etwas schlauer als ich:

1. Lass dich von einem Arzt durchchecken.
Der kann dich über den nötigen Impfschutz aufklären, Schilddrüse checken, Vitaminmangel ermitteln… Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viele Dinge eine Auswirkung darauf haben, ob man schwanger wird oder nicht.

2. Treibe viel Sport.
Je fitter du bist um so leichter wird die Geburt und um so besser verheilt alles. Vergiss nicht, dass eine Frau bei der Geburt des ersten Kindes im Durchschnitt 12 Stunden lang in den Wehen liegt (das hört sich jetzt schlimmer an, als es ist). Je besser deine Kondition ist, um so besser lässt sich das durchstehen.

3. Mach auch während der Schwangerschaft Beckenbodenübungen.
Du wirst mir für den Tipp danken.

4. Genieß die Zeit.
Egal wie beschissen es dir geht und wie viel Angst du hast, versuche wenigstens ein Mal am Tag 20 Minuten Ruhe zu finden, diene Hand auf deinen Bauch zu legen und die Bewegungen des Kindes zu spüren, bewusst zu atmen, deinen Körper zu spüren. Das kannst du vor dem Schlafengehen tun, statt dich mit Sorgen zu plagen. Sobald du dich ins Bett legst, schließt du die Augen, erinnerst dich an wenigstens eine Sache, die dir an diesem Tag Freude bereitet hat, lächelst, atmest ruhig ein und aus und zählst bei jedem ausatmen von 100 runter. Sobald du dich verzählst, beginnst du von vorn. So entspannst du dich, lernst deine negativen Gedanken loszulassen und schläfst auch besser ein.

5. Höre auf dein Herz.
Ich weiß, wie schwer es ist, aber höre auf dein Herz, nicht deinen Verstand. Glaube mir, wenn ich dir sage, dass es für mich nahezu unmöglich war dies zu tun, aber man muss es lernen. Auch für die kommende Mutterrolle. Lass dir von niemandem reinreden wo und wie du zu entbinden hast, oder wie du zu erziehen hast, oder was du zu tragen, wie du zu gehen und zu reden hast. Sobald du beginnst auf dich und deinen Körper zu hören, wird alles so sein, wie es sein muss.

6. Übernimm dich nicht.
Es kann sein, dass es dir schlecht gehen wird. Das ist ok. Sag deinem Arbeitgeber, dass du dich schlecht fühlst, bitte deinen Gynäkologen dich krankschreiben zu lassen, lass es deine Familie und Freunde wissen. Das ist nichts wofür du dich schämen musst. In dir wächst ein neuer Mensch heran. Und wenn dir jemand sagt „Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit“, lächelst du, hebst langsam deine Hand, drehst die Handinnenfläche zu dir, beugst Zeige-, Ring- und kleinen Finger so, dass nur noch der Mittelfinger hochschaut und gehst weg.

7. Such dir eine geeignete Hebamme.
Die muss nicht Medizin studiert haben, du musst dich mit ihr wohl fühlen. Ich schwärme noch heute von meiner Hebamme in München und bin so froh, dass sie für mich da war.
Sie heißt Angelika und erreichen kannst du sie unter der Nummer: 08152-396 40 28. Sie ist morgens zwischen 07:15 Uhr und 08:00 Uhr persönlich erreichbar, ansonsten läuft der Anrufbeantworter. Sprech ihr deinen Namen, Telefonnummer, den berechneten Entbindungstermin und den Stadteil in dem du wohnst drauf und sie meldet sich bei dir. Angelika betreut in München die Stadtteile Aubing, Pasing, Laim, Westend, Neuhausen, Nymphenburg, Sendling und Thalkirchen.

Und falls du schon lange versuchst schwanger zu werden, aber es einfach nicht klappt, schau dir dieses Video einer Dreifachmama an. Hier gibt sie Tipps, wie man schnell schwanger werden kann:

 

Die Krippeneingewöhnung

Schaut mal, was ich gefunden habe! Vor gut zwei Jahren habe ich diesen Beitrag geschrieben, aber nie veröffentlicht… Wird Zeit 😉

Mama und Sohn
L kommt in die Krippe. Was für eine aufregende Zeit. Aber auch etwas beunruhigend, zumindest für mich.
Ich habe grundsätzlich ein Problem damit anderen Menschen zu vertrauen. Schlimmer wird es, wenn ich mitbekomme, dass in meiner Anwesenheit mit Kindern grob umgegangen wird. Was passiert dann erst, wenn ich nicht da bin? Und was passiert erst, wenn sich ein Kind mal so richtig daneben benimmt?
Man hört so viele böse Geschichten und ich beobachte die Erzieher natürlich sehr genau. Jede Muskelregung, jeder Tonabfall wird aufgenommen, multipliziert, gar potenziert. Ich vertraue diesen Damen nicht – kein Stück!
Hinzu kommt das schlechte Gewissen mein Kind abzugeben, obwohl kein Bedarf besteht, denn meine alte Arbeit kann ich nicht wieder aufnehmen. Eigentlich kann ich also ein weiteres Jahr zu Hause bleiben und mich selbst um meinen Sohn kümmern. Bringt es mir Geld ein? Nein. Wird es gesellschaftlich anerkannt? Auch nicht. Egal, es hat ihm bisher sehr gut getan.

Krippeneingewöhnung
Ringsum wird behauptet, dass Kinder, die in einer Krippe sind, sich besser entwickeln, schneller sprechen lernen, später besser lesen… Mein Sohn spricht noch nicht gut, wird aber bilingual erzogen. Was den Rest seiner Entwicklung angeht, erkenne ich keine Unterschiede zu seinen Altersgenossen. Wir lesen täglich mehrere Bücher, wir malen, backen und kochen zusammen.
Mir macht es nichts aus meinen Sohn abzugeben, so lange ich weiß, dass es ihm gut geht. Aber ob diese fremden Frauen mein Kind gut behandeln, weiß ich nicht. Mir gefällt das alles nicht, mein Sohn aber freut sich auf diese blöde Krippe – oder doch nur auf das neue Spielzeug? Ich beobachte einige negative Veränderungen in seinem Verhalten – oder bilde ich mir das ein? Ich weiß es nicht!

Krankheitsbedingt muss L einige Tage zu Hause bleiben. Ich merke richtig, wie er meine Nähe genießt und auch ich bin glücklicher. Nicht so gereizt. Meine Entscheidung steht fest! Mein Kind muss nicht zur Krippe.
Oder muss er doch?

Einige hinterfragen meine Fähigkeit im Wohle meines Kindes zu entscheiden. Das fühlt sich nicht gut an, macht mich aggressiv. Ich musste Kritik einstecken.

Diese Entscheidung fällt mir nicht leicht. Ich spreche viel mit meinem Mann darüber (er steht voll hinter mir), weine viel, will meinem Kind nichts vorenthalten. In meinem Kopf kreisen Fragen wie:
– Wird er in seiner Entwicklung den anderen Kindern hinterher sein?
– Wird seine soziale Kompetenz darunter leiden?
– Wird er mir vielleicht einen Vorwurf machen, dass er nicht in der Krippe war?
STOP! Das ist doch dumm! Welches Kind macht schon der eigenen Mutter einen Vorwurf dafür, dass sie es nicht früh genug zu Fremden gab?

Nein, die Zeit kommt nie wieder zurück.
Mir egal, was andere Menschen über meine Fähigkeiten als Mutter denken. ICH bin die Mutter. ICH habe die Verantwortung. Ich beschütze ihn vor den Fehlern und den Schwächen Anderer, so lange ich kann und arbeite täglich an meinen um ihm eine bessere Mama sein zu können.

Wir haben diesen Platz frei gegeben. Immerhin freut sich eine andere Familie über meine Entscheidung. 😉

Wie habt ihr die Zeit empfunden, in der eure Babys in die Krippe, den Kindergarten oder die Schulen kamen? Was oder wer hat euch geholfen? Ich bin für jeden Kommentar dankbar, denn spätestens im Kindergarten stehe ich vor dem gleichen Problem.

Familienzeit
… In dieser Woche ist es so weit, L kommt in den Kindergarten. Ich bereue Nichts. Er hatte eine gute Zeit zu Hause, hat viel gelernt, wir haben viel erlebt und schöne Erinnerungen geschaffen. Er ist nun ein guter großer Bruder und konnte mit seinem Bruder richtig gut bonden. Und zum ersten Mal habe ich ein gutes Gefühl bei den Fremden, die auf mein Kind aufpassen werden.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Wir sind gefangen in einer Welt voller „Mussseins“ und „Gehtnichts“, sind Opfer unserer eigener Idealvorshellungen und immerzu auf der Jagt nach neuen Errungenschaften, weil wir glauben, dass diese bedeutungslosen Besitztümer die Qualität unseres Daseins verbessern. Dabei sind wir oft müde, fühlen uns schlapp, drehen uns in einem Hamsterrad. Es gibt einen einfachen und günstigen Weg dem zu entfliehen: Schau Kindern beim Spielen zu.
Dabei sind sie in ihrer ganz eigenen Welt, einer Welt, in der alles möglich ist, in der der kindliche Geist regiert und Erwachsene keinen Zugang haben. „Das ist ein Haus ohne Fenster. Wir mögen es im Dunkeln. Weil das im Weltraum ist.“ 

Ganz klar. Das Kinderzimmer kann noch so voll mit Spielzeug sein, aber nichts macht mehr Spaß, als die Fantasiespiele, in welchen ein Kochlöffel sowohl Schwert, als auch Flöte sein kann, ein Kleiderbügel ein Flitzebogen, und ein Karton ein Raumschiff. 

Man muss lernen seine Welt loszulassen um in diese abenteuerliche und bunte Welt zu gelangen. Wie oft habe ich schon gesagt „Aber das geht doch gar nicht.“ und habe es sogleich bereut. Mein Sohn erinnert mich dann: „Aber Mama, wir stellen uns das doch vor!“ Ich lasse mich darauf ein und tauche in eine Welt ein, in der ich als Optimus Prime verkleidet mit Kochlöffel/Schwertern gegen Waschmaschinen/Drachen kämpfe kurz bevor ich meinen Schrottpressen/Kindern Schrott/Essen zubereiten muss. Versprochen, du wirst dich gleich viel besser fühlen, wenn du in deinem Spaceshuttle/Auto oder U-Boot/Bahn zu deinem nächsten Mission/Arbeit fährst und dort den verschlüsselten Geheimauftrag/Rundmail des Oberbosses/einer gelangweilten Kollegin (die sich darüber pikiert, dass die Pflanze im Eingangsbereich eingeht) unter die Lupe nimmst. Was glaubst du, wie spannend eine Excel-Tabelle sein kann, wenn man sich vorstellt, dass man Daten zur Raumfahrtforschung zusammenträgt. Und das Witzigste ist es sich in einem vollen Zug vorzustellen, man sei Forscher und beobachte eine völlig fremde Spezies. 

Sei wieder Kind, sei fantasievoll. 

Alles blöd grad

Meine Söhne werden irgendwann zu Männern heranwachsen und ich hoffe inständig, dass sie niemals eine Waffe in den Händen halten müssen und nie von einer bedroht werden. bruderliebeNach den Nachrichten der letzten Nacht habe ich meinen Jungs mal wieder beim Schlafen zugesehen. Wie schnell sie doch gewachsen sind. Mir wurde schmerzhaft bewusst, dass auch sie erwachsen werden, Männer werden, von denen man erwartet dass sie ihre Familie und ihr Land verteidigen – für den Frieden. Für den Frieden kämpfen… Ist für mich so logisch wie für eine gute Figur Junk Food zu essen – ich stelle mich den Kalorien von heute, damit sie mich morgen nicht attackieren können. 

Mir dreht sich der Magen um, wenn ich sehe, dass Zivilisten erschossen werden. Ich weiß nicht wohin ich ziehen soll um meine Kinder in Sicherheit zu wissen. Mein Verstand setzt aus, wenn ich Leichen in den Nachrichten sehe und mir bewusst mache, dass das ein echter Mensch ist, der sein Leben verloren hat. Ich möchte mich nur noch in meinem Bett verkriechen, mir ein Zelt aus Kissen und Decken bauen, Kekse, Schokolade und Eis mitnehmen und erst wieder rauskommen, wenn der Alptraum ein Ende hat.

Ich habe Kinder in diese Welt gesetzt. Was kann ich tun, um sie zu beschützen? Um ihnen ein friedliches Leben zu garantieren? Nichts. Und das ist der Moment in dem ich mich klein fühle. Und schlecht. 

Und in diesem Moment, in dem ich diesen wirren, nicht zusammenhängenden Beitrag schreibe, liege ich in meinem Bett, mit der Decke über meinem Kopf und weiß, dass morgen früh die Sonne wieder aufgehen wird und ich wieder aufstehen, meiner Familie Frühstück machen werde und weiter mache, als sei nichts gewesen, während wo anders eine Mutter um das Leben ihres Sohnes trauert. 

Der nächste Beitrag wird wieder positiv. 

Milch ist bäh bäh

Nein, natürlich ist Milch nicht bäh, aber da ich noch nie ein großer Fan von Milch war und diese mit zunehmendem Alter immer schlechter vertrage und es abartig finde, wie die Milchindustrie mit Kühen und Kälbern umgeht und Milcherzeugnisse überall drin sind, auch da wo sie nicht rein müssen, versuche ich so gut ich kann auf Milch zu verzichten. Es gibt mannigfache Alternativen und dafür muss man nicht mal mehr zum Reformhaus gehen, sondern kann diese bei Rewe oder Edeka besorgen. Und genau das ist für mich wichtig.
Besonders angetan hat es mir der Harvest Moon Joghurt. 

harvest moon joghurtAufgrund seiner Verpackung ist er in meinem Einkaufswagen gelandet – so etwas Hübsches muss ich mitnehmen. Und aufgrund des Geschmacks habe ich mal auf die Inhaltsstoffe geschaut. Hammer! Da sind ja nur 5 Zutaten drin! Und kein extra Zucker! Üblicherweise denke ich mir „Mh, lecker!“, schaue auf die Inhaltsstoffe und werfe das, was ich eben noch so lecker fand in den Müll. Man könnte natürlich auch beim Einkaufen darauf achten…

Egal. Der Harvest Moon Joghurt ist ein Kokosmilch Joghurt, kommt in den Geschmacksrichtungen Vanille, Mango-Maracuja, Lemon und Natur. Der Natur-Joghurt ist nicht so meins, zu lasch, wenig Säure, dafür fast schon zu fettig. Aber Mango-Maracuja und Lemon … Njam!!!! Die könnte ich jeden Tag essen. Ich mische den Joghurt mit meinem Mandel-Honig-Müsli. So verdammt lecker!
Muss ich demnächst mal wieder kaufen.
Übrigens habe ich festgestellt, dass es mehr Kuhmilch-Alternativen gibt, als ich vermutet habe. Nur das Essen-Gehen gestaltet sich in einige Restaurants noch sehr schwer.
Wenn ihr möchtet, zeige ich euch meine Milch-Alternativen. Ich verzichte mittlerweile sogar auf Nutella. Whaaaaat?! Ja, denn ich habe da eine Schokocreme gefunden, die mir besser schmeckt.

10 Dinge, die ich tun werde, wenn ich abgestillt habe

Während der Schwangerschaft muss man auf zig Sachen verzichten, während der Stillzeit ebenso. Und obwohl die Freude darüber voll stillen zu können größer war als das Verlangen nach den Dingen, die ich nicht tun darf, freue ich mich darauf meinen Körper nach fast einem Jahr Stillzeit wieder für mich zu haben. Darum habe ich eine Liste zusammengestellt mit all den Dingen, die ich tun werde, wenn ich abgestillt habe – u.a. um es selbst nicht zu vergessen.

Wenn ich abgestillt habe,…

  1. trinke ich mit meinen Freundinnen eine Flasche Moët.

  2. gehe ich mit meinem Mann aus und trinke einen guten Whisky Sour.

  3. kaufe ich mir normale, schöne BHs.

  4. ziehe ich wieder hochgeschlossene Klamotten an (ok, das tue ich bereits, da ich nur noch nachts stille. So habe ich festgestellt, dass ich neue Klamotten brauche).

  5. benutze ich Kosmetik, ohne daran zu denken, ob die Inhaltsstoffe schädlich für das Baby sein könnten.

  6. trinke ich einen starken, türkischen Mocca.

  7. schmeiße ich den entkoffeinierten Kaffee weg.

  8. trinke ich den leckeren Wein, den meine Mutter mir geschenkt hat.

  9. nehme ich ein Bad mit stark parfümierten Badezusatz.

  10. unternehme ich wieder etwas nur mit dem Erstgeborenen

Habe ich etwas vergessen? Ich glaube nicht… Oder doch? Lasst mich wissen, wenn euch noch etwas einfällt.

H&M HAUL für Jungs

Ich habe zwei mal das Glück gehabt schwanger zu werden, zwei mal habe ich das Glück gehabt, dass die Schwangerschaften erfolgreich waren (also keine Fehlgeburt) und beide Male wurde ich mit einem gesunden Sohn gesegnet. Ich bin dankbar für meine gesunden, liebevollen, fröhlichen, niedlichen, schlauen Kinder. Jedoch scheint es manchen Menschen nicht genug zu sein und so hören die nervigen Fragen nach einem dritten Kind nicht auf – es fehle doch ein Mädchen. Seid ich 13 bin wusste ich, dass ich zwei Söhne haben werde. Das Einzige, was an einer Tochter besser ist als an einem Sohn, ist dass man ihr niedliche Kleidchen anziehen kann, so lange sie noch klein ist. Aber wofür hat man Nichten 😉
Doch auch für Jungs gibt es tolle Klamotten. Ich war mal wieder bei H&M shoppen – online natürlich 😀 – und habe einige schöne Sachen für meinen älteren Sohn bestellt, die richtig viel Lust auf den Sommer machen. Wollt ihr sehen?
Löwen-Shirt-Chino-Skinny-Fit Wenn man das Shirt und die Chino zusammen bestellt, zahlt man nur 9,99 €, statt 14,98 €. Halte ich für einen guten Deal und die Sachen passen sehr gut zusammen.
Polo-gestreift-bunt Dieses gestreifte Polo-Shirt sieht in real life viel besser aus als auf diesem Bild und auch das Bild im Online-Shop wird dem Produkt leider nicht gerecht.
Polo-Koralle Dieses Polo-Shirt wird als „Neonkoralle“ aufgeführt. Das sehe ich nicht so. Es ist eher eine Mischung aus koralle- und lachsfarben.
Polo-Weiß Und natürlich das weiße Polo-Shirt, welches zum dritten Mal gekauft wird – jedes Jahr auf’s Neue 🙂
Sakko-Polo-Weiß Das Sakko musste einfach sein! L hatte es bereits zu Ostern an und sah sehr gut aus. Dazu gibt es eine Weste, die ich leider nicht mitbestellt habe und es jetzt bereue.
Sakko-Polo-Gestreift Auch das Polo-Shirt mit blau/weißen Streifen darf in diesem Sommer nicht fehlen. Ich liebe Querstreifen, ob in meiner Garderobe oder in der meiner Kids. Allerdings ist Ls Schrank voll mit Streifen und so kann man kaum noch etwas kombinieren. Gut, dass ich das Sakko bestellt habe. 😉
Badeshorts-Sonnenbrille-Meshcap Zu guter Letzt dieses Strandoutfit bestehend aus Mesh-Cap, Sonnenbrille und Badehose. Die Brille musste leider zurück, weil sie einen Kratzer auf dem Glas hatte, aber ich habe eine neue bestellt. Sieht das nicht süß aus?
Die Farben sind schön hell und fröhlich, genau richtig für den Sommer. Natürlich wird Dr. Beckmanns Fleckenentferner oft zum Einsatz kommen, aber das ist es mir wert.

Und nun möchte ich mich für die Bilder entschuldigen. Mit einem zappelnden Baby auf dem Arm lassen sich selten gute Fotos machen.

Muttersein

Ich kann einfach nicht fassen, wie viel Liebe ich empfinden kann. So kitschig das auch klingen mag, es ist einfach so! Die Dankbarkeit und das unendliche Glück fühlt sich an, als würde mein Herz gleich zerspringen. Es sind die Kleinigkeiten, die ich am liebsten aufsaugen würde und sie nie vergessen möchte.
Nur einige Beispiele:
Als ich am Zimmer meines Sohnes vorbeiging, sah ich ihn und meinen Mann mit dem Rücken auf dem Boden liegen und Lego-Steine betrachten. Jeder hatte einen Lego-Stein in den Händen und sah ihn sich an. Die haben sich einfach Lego-Steine angeguckt! So niedlich!!!
vatersein
Ein mal habe ich etwas im Haushalt gemacht und hörte nichts… Ungewöhnlich, wenn man ein Kleinkind im Haus hat. Ich stürmte in sein Zimmer, den Kopf voller Ideen, was er dieses Mal wohl angestellt haben könnte, und fand ihn mit einem Buch auf dem Sofa sitzend – so friedlich. Ich hatte gleich ein schlechtes Gewissen.
Vor ein paar Tagen sind wir zusammen raus gegangen und er hopste den Weg entlang, wären sein Bommel an der Mütze mithüpfte. Das Beste daran war, dass er dabei immer „Hops“ sagte. Wenn ich mich jetzt wieder daran erinnere, spüre ich wieder, wie sich mein Herz aufplustert!!! Ich kann einfach nicht fassen, wie süß er ist!!!!
Letzte Woche waren wir abends draußen. L wollte nicht an der Hand gehen – das tut er wirklich sehr ungern. Er ist einfach gelaufen und plötzlich wirbelte er mit seinen Armen. Ich sah ihn an, während er seinen Schatten beobachtete. Als er zu mir aufsah, hatte er für einen kurzen Augenblick einen Gesichtsausdruck, als fühlte er sich ertappt, als sei ihm etwas ein klein Wenig peinlich. Aber ich habe ihm zugelächelt und er lächelte verschmilzt zurück. Da konnte ich nicht anders als meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, ihn in der Öffentlichkeit anzuquitschen „Du bist sooooo süüüüüüüß!“ und ihn dann auch noch abzuknutschen. Oh-mann-Mammmaaaaa!-Moment.

Wahrscheinlich wird keines dieser Beispiele eine Reaktion bei euch Lesern verursachen, aber ich schreibe das hier fast eher für mich. Wenn ich das in einem oder zwei Jahren (falls es diesen Blog dann noch gibt) lese, erinnere ich mich vielleicht wieder daran und spüre wieder dieses unendliche Glück.

Es ist schon komisch, ich wusste zwar immer, dass man sein Kind unendlich liebt, habe ich es doch am eigenen Leib immer gespürt, aber wie es sich tatsächlich anfühlt, weiß man erst, wenn man selbst welche hat. Und ich habe noch nie gehört, dass jemand das beschreiben kann. Aller Unmut, jegliche Sorgen, Müdigkeit, schlechte Laune… sind verflogen, wenn man nur wenige Sekunden eines schönen Augenblickes mit seinem Kind erleben darf.
muttersein
Ich fasse es nicht, dass es nur noch wenige Monate sind, bis ich ein Zweites bekomme. Einerseits kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich noch jemanden so sehr lieben kann, wie ich meinen Sohn liebe, andererseits erfüllt mich dieser Gedanke mit sehr viel Vorfreude und Neugierde. Hält mein Herz das aus ohne zu platzen?
Muss jetzt aufhören. Diese blöden Hormone bringen mich zum Heulen.

Ich bin eine gute Mutter

Vor einigen Tagen bin ich sehr traurig über das eigene Verhalten meinem Kind gegenüber gewesen und mich plagte ein schlechtes Gewissen. Erst kurz zuvor habe ich andere Mama-Blogs gelesen (z.B. Geborgen wachsen, Blogprinzessin, Herzmutter und philinsmom), in denen die Muttis sich rechtfertigten oder aufzählten warum sie schlechte Mütter oder nicht perfekt seien. Ich erinnerte mich daran, dass ich noch dachte, was das für Kleinigkeiten sind und wie menschlich die ein oder andere Reaktion doch ist.
Warum machen wir uns schlecht?
Ich vergleiche oft mein Mama-Sein mit einem Job. Auch da macht man Fehler, aber würde man beim nächsten Bewerbungsgespräch jemals sagen „Ach wissen Sie; eigentlich bin ich super schlecht in meinem Beruf, weil ich schon mal meinen Arbeitsplatz unaufgeräumt verlassen habe, als ich erst um 21 Uhr Feierabend machte.“ Wie käme das wohl beim Gegenüber an? Bestimmt würde er/sie nicht denken wie toll es ist, das die Bewerberin so ehrlich war. Stattdessen wäre er/sie verwirrt, ob die Bewerberin ein geringes Selbstbewusstsein habe, oder ob sie bloß auf ein Kompliment aus war, oder ob es ihr Job war Arbeitsplätze aufzuräumen.
Selbstverständlich mache ich Fehler und ich spreche auch darüber. 1. Weil ich ein schlechtes Gewissen habe und es beichten muss. 2. Ich auch erfahren möchte, wie andere solche Situationen meistern. Und 3. Weil ich nicht vorgeben möchte fehlerlos zu sein.

Aber zurück zum Titel.
Warum lese ich so selten darüber, dass sich jemand lobt? Ist doch auch nicht schlecht.

Also, ich bin eine gute Mutter, weil…
01. … ich mein Kind vom Herzen liebe.
gute-mama
02. … ich mit meinem Kind Purzelbäume auf dem Bett mache, statt es zu beziehen.
03. … ich mit ihm backe, obwohl es schneller und sauberer wäre, wenn ich das auf sein Schläfchen verschieben würde.
04. … ich ihm auch ein Buch vorlese, welches ich nicht mag, statt es vor ihm für immer zu verstecken (oder es zu verschenken).
05. … ich mich zum Horst mache, wenn ich mit ihm in der Öffentlichkeit Unsinn mache.
alberne-mama
06. … ich ihm Süßigkeiten gebe. Ja, das macht mich zur guten Mama, weil die suuuuuper lecker sind.
07. … ich ihn Tiger Daniel gucken lasse.
08. … ich mich immer erschrecke, wenn er „BBBAAAAAAAAA!!!!!“ schreit.
09. … ich ihn auf meinem Schoß sitzen und das Lenkrad anfassen lasse, wenn wir bei meinen Eltern in der Auffahrt mit dem Auto hin und her fahren. (Das macht ihm so unglaublich viel Spaß.)
10. … ich ihm gezeigt habe, wie er die Katze mit dem Gartenschlauch nass spritzen kann.
katze-nass-spritzen

Natürlich kann diese Liste verlängert werden, aber bis Grund 7.439.981 würde ja keiner lesen 😉

Schreibt doch bitte, warum ihr so tolle Mütter, Väter, Omas, Opas, Tanten oder Onkel seid.
Gebt ihr dem Kind selbstgemachte Reiskräcker, oder tanzt ihr zusammen eure Namen, macht ihr gemeinsam Urlaub oder Grimassen? Macht euch selbst auch mal gut.
Und bleibt glücklich <3

Make-up Pinsel waschen

Seit Wochen schaue ich in meinen Spiegelschrank und denke mir jeden Tag, dass die Make-up-Pinsel gewaschen werden müssten. Ja, es ist schon eklig, aber leider habe ich so wenig Zeit, dass ich schlicht nicht dazu komme, oder nicht dran denke.
Vor einigen Tagen hat mein Sohn L am Waschbecken gespielt und hat seine Badetierchen in seinen Badebecher eingetaucht und sie wieder raus geholt. Er war nass, das Bad war nass, aber ich hatte dafür Zeit mich zu schminken (was nimmt man nicht alles für etwas Ruhe in Kauf). Da kam mir die grandiose Idee! Mein Sohn kann doch meine Pinsel waschen! Geht im Grunde genau so; Pinsel in den Becher tippen. Also holte ich eine Tasse, gab etwas Babyshampoo rein, fügte lauwarmes Wasser hinein und ließ meinen Sohn einen Pinsel nach dem anderen reintappen, bis sie sauber waren. Er hat sogar selbst das Wasser ausgetauscht.
make-up-pinsel-waschen
Die Tasse ist irgendwann gebrochen, weil er sie ab und an fallen ließ – ein Plastikbecher wäre da besser gewesen. Aber schaut; saubere Pinsel. 😀
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Gute Beschäftigung 😉