Alles neu

13sswEs ist kaum zu fassen, dass bald die Hälfte der Schwangerschaft rum ist! Ich bin in der 19. Schwangerschaftswoche und traue mich jetzt erst mit dem Blog zu beginnen.
In allen Ratgebern, auf allen Websites und in allen Foren wird davon berichtet, dass man sich zu Anfang ja bestimmt Sorgen mache, ob man der Aufgabe gewachsen sei Mutter zu werden. Meine größte und einzige Sorge bestand darin, eine Fehlgeburt zu erleiden. Und die Schwangerschaftsübelkeit zu überleben.
Meine Güte, war mir schlecht! Ich habe mich täglich gefragt, wann es denn ein Ende nimmt und ob überhaupt. Gleichzeitig sagt man, dass die Übelkeit ein gutes Zeichen sei.
Jetzt denke ich an die anfängliche Zeit zurück und spüre bereits die Kindsbewegungen.
Auch wenn man bis zum Schluss nicht sicher sein kann, ob alles in Ordnung ist, habe ich keine so große Angst mehr vor einer Fehlgeburt, aber ganz aus dem Kopf ist sie noch immer nicht. Ich mache mir oft Sorgen darüber, ob das Kind alles hat, was es braucht. Mein Bauch ist noch sehr klein – sagt man mir zumindest. Ich wiege jetzt weniger als zu Beginn der Schwangerschaft und viele fragen, ob ich überhaupt schwanger sei – ganz schön unhöflich. Aber alle Untersuchungen sind gut. Das Baby wächst der Norm entsprechend und die Ärztin sagt es sei alles in Ordnung.
Ich glaube ich mache mir dank meiner Mitmenschen mehr Sorgen, als ich es sonst tun würde.
Kennt ihr das:
„Also bei meiner Frau war das aber so und so“, „Eine Freundin von mir ist auch schwanger und sie ist….“, „Bei allen meinen Schwangerschaften war das aber….“
Was soll das? Ich freue mich sehr über die Teilnahme und natürlich meint es keiner böse, aber zur generellen Unsicherheit kommt noch dieses Gefühl der Abnormalität, weil es scheinbar bei allen so ganz anders war, als es bei mir ist. Dabei freue ich mich natürlich wenn ich an den Geschichten der Anderen teilhaben darf. Schließlich ist jede Schwangerschaft anders und manchmal ist es sehr witzig zu hören, wie andere ihre kleinen Problemchen gelöst haben.
Ich hoffe ich kann hier über meine kleinen Problemchen, aber vor allem über die schönen Momente berichten, ohne dass sich andere Schwangere „abnormal“ vorkommen, nur weil es sich bei ihnen anders anfühlt als bei mir.

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