Mamas Zeitmanagement

Oft frage ich mich, wie es denn die anderen Mamas schaffen irgendwie alles erledigen zu können und dabei toll aussehen und ihre Babys sind auch noch tiefenentspannt. Aber vielleicht ist das ihr ganzes Geheimnis – ein entspanntes Baby.
Nun, wie meine Freundinnen, habe auch ich das Glück ein sehr aufgewecktes und neugieriges Kind zu haben. Das einzige Problem an der Sache: man selbst kommt zu nichts. Daher schreibe ich eine ToDo-Liste zu Beginn einer jeden Woche, priorisiere die Dinge auf der Liste und füge diese in einen Wochenplan, der wiederum runtergebrochen wird auf einen Tagesplan.
Woche-planen
Allerdings nutzen die besten Pläne nichts, wenn das Baby nicht mitspielt. Also ist mein „Geheimnis“: alles am Abend vorbereiten.
Mein Kind schläft nicht lang genug, als dass ich vor ihm aufstehe und Dinge erledigen kann – bzw. ich stehe einfach nicht früh genug auf. Zudem bin ich morgens einfach zu nichts zu gebrauchen. Am Abend habe ich aber noch etwas Zeit um alles aufzuräumen, alle Fläschchen abzuwaschen und schon mal das Essen vorzubereiten.
Morgen wird es Butternutt-Kürbis im Backofen geben, also schneide ich bereits den Kürbis und die Zwiebel vor, sodass ich diese nur noch würzen und in den Ofen schieben muss. Direkt nach dem ersten Fläschchen kommt der Apfel in den Dampfgarer und wird zum zweiten Frühstück mit Joghurt serviert – dieser wurde natürlich bereits jetzt, am Abend, geschält und entkernt. Und die Möhrchen gibt es für den Kleinen für Zwischendurch zum rumkauen. Alles andere geht mit einer Hand.
Essen-vorbereiten
Es hilf mir auch, wenn ich meine Tasche schon am Abend packe, wenn ich weiß, dass ich am nächsten Tag irgendwo hin gehe. Denn wenn das Baby schreit und man spät dran ist, vergisst man bestimmt etwas!
Wenn man Besuch zum Frühstück erwartet, kann man bereits den Tisch am Abend decken und evt. die Wurst- und Käseplatten vorbereiten, mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen. So muss man nur noch die Frischhaltefolie entfernen, und den Teller kurz bevor der Besuch kommt, auf den Tisch stellen. Natürlich kann man alle unverderblichen Lebensmittel auch schon am Abend vorher auf den Tisch stellen – erspart die Rennerei am Morgen :mrgreen:
Fruehstueck
Und ja, ich gehe sogar abends duschen. Obwohl ich das eher nicht mag, aber es hilft, denn ich kann nicht davon ausgehen, dass mein Kind nach dem ersten Fläschchen wieder einschläft und er kann sich noch nicht 10 Minuten lang selbst beschäftigen.
Irgendwann wird es wieder leichter und dann hat man auch etwas mehr Zeit für sich… bis das nächste Baby kommt 😉
Gute Nacht

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