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Nackenfaltenmessung

Etwas lang, etwas unschön geschrieben, etwas emotional, etwas sehr persönlich. Eigentlich habe ich diesen Text bereits überarbeitet, mehr Hintergrundinfos zusammengetragen, Dinge diplomatischer formuliert… und dann doch alles so gelassen, wie es war…

Eine Freundin von mir ist derzeit schwanger und ihr wurde von ihrer Ärztin erzählt, dass man eine Nackenfaltenmessung durchführen kann, um u.a. das Risiko für Trisomie 21 zu bestimmen. Hier wird nur eine Wahrscheinlichkeit genannt, nicht jedoch eine Diagnose gestellt. Man geht also zu dieser Untersuchung, der Arzt, der diese durchführt, misst die Nackenfalte (dessen Norm: 2,5 Millimeter) und schaut nach, wie weit dein Baby von dieser Norm abweicht (wenn überhaupt). Dann wird durch eine Tabelle überprüft, wie wahrscheinlich es ist ob dein Kind behindert ist. Nun kann es sein, dass deine Werte etwas aus der Norm fallen und dir mitgeteilt wird, dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Kind behindert ist. Wobei es auch bei vollkommen gesunden Kindern zu einer Verdickung der Nackenfalte kommen kann. Ein genaueres Ergebnis liefert die Fruchtwasseruntersuchung, die etwa in der 15-16 Schwangerschaftswoche durchgeführt wird. Dabei wird dir durch die Bauchdecke und die Fruchtblase gepikst und etwas Fruchtwasser abgesaugt. Leider kann es nach einer solchen Fruchtwasseruntersuchung zu einer Infektion, zu Blutungen, zu Verletzungen der Gebärmutter oder des Babys, ja, sogar zu einer Fehlgeburt kommen.
Und nun stell dir mal vor: Da geht eine besorgte Schwangere zur Nackenfaltenmessung und bekommt kein gutes Ergebnis. Daraufhin lässt sie eine Fruchtwasseruntersuchung durchführen und verliert das Baby, welches eigentlich ganz gesund war (zumindest bis man in sein sehr sensibles System eingegriffen hat). Ich könnte es mir nicht verzeihen. In der 16 Schwangerschaftswoche ist das Baby schon so weit entwickelt! Es hat schon kleine Händchen und Füßchen, bewegt sich eifrig, kann greifen und „atmet“ bereits (Fruchtwasser).
Wenn man den Befund bekommt, dass das Kind behindert zur Welt kommen könnte, darf man heutzutage eigentlich nicht mehr abtreiben. Allerdings darf abgetrieben werden, wenn der Gesundheitszustand der Mutter in Gefahr ist (psychisch oder physisch). Natürlich ist bei einem solchen Befund die Psyche der Frau (und natürlich des Mannes) sehr angegriffen… Also weg damit?
Für meinen Mann und mich war beim Arztbesuch klar: Wir machen die Nackenfaltenmessung nicht. Aber dann gingen wir aus der Praxis raus und schon schoss unsere Umwelt auf uns ein.
„Warum machst du denn den Test nicht? Was hast du denn zu verlieren?“
„Wenn aber alles ok ist, dann weißt du ja, dass alles gut ist und machst dir keine Sorgen mehr“ (Falsch! Denn es gibt mehr als nur ein Beispiel, bei dem die Werte absolut in Ordnung waren und das Kind dennoch mit einem Down-Syndrom oder einem Herzfehler zur Welt kam.)
„Du weißt; es kann ein Mongölchen sein…“ (Ermahnender Blick) – Ich bin wirklich nicht gewalttätig, aber in diesem Moment… Grrrrrrr „Mongölchen“?! Ernsthaft?!
„Aber was ist, wenn es behindert zur Welt kommt?“
„Dann gebe ich es weg.“, war meine (nicht ernst gemeinte) Antwort. „Das kannst du doch nicht machen!“. „Aber es umbringen geht, oder was?!“
„Du musst doch auch an das Kind denken! Es wird nie selbstständig sein können!“
Stimmt, was für ein Monster muss eine Frau sein, um einem Baby das Leben zu schenken, ihm die Möglichkeit zu geben sich an Sonnenuntergängen und Weihnachtsbäumen zu erfreuen, den Duft vom frisch gemähten Rasen oder Herbstlaub einzuatmen und Freunde zu finden, sich zu verlieben?
Aber weg geben? Nein, was für eine Rabenmutter! Dann doch lieber umbringen!
Ich verurteile niemanden (!), der sich für eine Abtreibung einschneidet, egal aus welchen Gründen. Ich muss auch gestehen, dass auch ich nicht weiß, ob ich mich bewusst für ein behindertes/krankes Kind entscheiden würde. Diese Entscheidung, und vor allem das Leben mit ihr, ist sicherlich sehr hart. Ich bin nur gegen die Menschen, die einem signalisieren, dass, wenn etwas nicht „normal“ ist, es weg gehört. Erinnert doch stark an eine grausame Geschichte unseres Landes. Ganz abgesehen davon wurde da von dem Baby in meinem Bauch gesprochen, und auch so, als müsste ich seine Existenz, wenn es denn nicht gesund wäre, rechtfertigen.
Und während ich mich wieder an alle diese Kommentare erinnere und wütend vor mich hin putze (ja, wenn ich wütend bin, putze ich), höre ich das Quaken meines Sohnes aus dem Babyphone. Er ist wach geworden. Schnell laufe ich die Treppe hoch, mache langsam die Tür auf und sehe ihn, wie er schon in seinem Bettchen sitzt und mich mit seinen verschlafenen, aber frechen Augen erwartungsvoll ansieht. Ich nehme ihn auf den Arm, drücke ihn an mich und sage: „Wie schön, dass du bei uns bist.“ In diesem Moment schießen mir Tränen in die Augen. Ich weiß selbst nicht warum. Ich bin einfach so glücklich und so dankbar, dass es ihn gibt.
Happy-Family
Ich bin froh über die heutige Medizin und ihre Möglichkeiten. Auch halte ich die Pränatale Diagnostik für sinnvoll. Ich bin bloß der Ansicht, dass man diese Dinge bis zum Schluss durchdenken sollte. Was ist, wenn die Werte schlecht sind? Werde ich mich für eine Fruchtwasseruntersuchung entscheiden? Was tuen wir, wenn wir erfahren, dass das Kind behindert oder schwer krank ist? Was ist, wenn mein Partner nicht der gleichen Meinung ist? Das alles ist ja nicht ganz unwichtig.

Natürlich hatte ich auch Menschen in meiner Umgebung, die ganz toll waren und uns bei dieser Entscheidung unterstützt haben und sagten, dass alles gut sein wird, egal wie es kommt. Ein ehemaliger Kollege frage mich ob die Ärztin meinte, dass es Grund zur Befürchtung gibt, als ich verneinte, zuckte dieser bloß mit den Schultern und sagte:“Na dann ist doch alles gut.“ Echt erfrischend 🙂

Meine Freundin hat sich übrigens auch gegen die Messung entschieden. 😉

Mutterliebe

Geht es euch auch manchmal so, dass euch der Gedanke an die bedingungslose Liebe, die ihr für euer Baby empfinden ganz schön überwältigt?
Ich wurde von diesem Gedanken vor einigen Abenden fast erschlagen, als ich meinen Kleinen auf dem Arm in den Schlaf gewogen habe (ja, das ist noch immer nötig). Als ich ihn hielt und ihn mir ansah, kam urplötzlich der Gedanke „Gott, wie ich ihn liebe! Und er liebt mich (jetzt noch) auch ohne jede Bedingung.“
Wahnsinn, oder? Deinem Baby ist es egal, was du an hast oder ob du geschminkt bist, oder ob du heute deine Sit-ups gemacht hast… Mama ist meist die Nr. 1. Und ganz ehrlich, egal, wie schwer es jemals war/ist, egal wie fertig man jemals war/ist und wie sehr man sich gewünscht hat endlich mal wenigstens eine Nacht wieder durchschlafen zu können, man würde dieses kleine Geschöpf gegen nicht mehr eintauschen!
mutterliebe

Mama ist krank

Da ist diese Zeit: Man ist jung, arbeitet viel, schläft wenig, trifft sich nach Feierabend mit Freunden auf einen Drink, oder zwei oder drei… Und wenn man krank ist und gerade kein Projekt am brennen ist, bleibt man zu Hause. Ja, selbst wenn man trotzdem arbeitet, bleibt man am Wochenende einfach im Bett. Doch irgendwann wird man Mutter und alle kinderlosen Menschen (bzw. solche, die nicht alleine in Elternzeit waren) glauben man hätte es ja so gut, weil man die ganze Zeit zu Hause bleiben kann und nicht zur Arbeit müsse und mit dem Baby spielen darf. An dieser Stelle würde ich eigentlich gern einen Mittelfinger einfügen… aber lassen wir das.
Egal wie viele Überstunden ich geschoben habe, ich konnte zumindest in Ruhe pinkeln. Und irgendwann konnte ich auch mal ausschlafen.
Ich liege gerade noch in meinen Sweatpeans im Bett – keine Zeit mich umzuziehen, die Tagesdecke habe ich lediglich zur Seite geschoben, gar nicht weg genommen. Meine heiße Milch mit Honig, die ich gegen den hartnäckigen Husten trinken wollte, habe ich im lauwarmen Zustand geext und dabei die eklige Haut mitgegessen. Habe ja ganz vergessen dass sich diese Haut auf der Milch bildet, wenn sie abkühlt. Meine Tabletten für heute Abend habe ich vergessen zu nehmen. So kurz vor dem Schlafen wäre es kontraproduktiv (da diese schleimlösend sind und ich durch das Husten den Kleinen wieder wecke).
Erkältung
Das Baby fühlt sich auch schlecht, weint viel, lässt sich nur auf dem Arm beruhigen – deshalb der Zeitmangel für den Pyjama. Nase wird unter der Decke geputzt, damit es nicht so laut ist, gehustet wird in das Kissen.
inhalieren gegen die Erkältung
Dennoch steh ich sechs mal in der Nacht auf um den Kleinen zu beruhigen und am nächste morgen um 6 oder 7 Uhr geht es wieder weiter – egal wie ich mich fühle. Ungeschminkt sehe ich aus wie ein Zombie, zum Schminken fehlt mir die Kraft. Ich war heute morgen duschen UND habe mir anschließend die Haare geföhnt – ich verdiene ein Denkmal!
Man, wie sich die Dinge ändern können… Dennoch: ich würde es nicht ändern wollen.
Früher wenn ich so eine Aussage gehört habe dachte ich mir „Rede es dir ruhig ein…“ Heute, obwohl ich oft gestresst, genervt, verzweifelt, ausgelaugt, fertig und am Limit bin (und das nur mit einem Kind!), würde ich um nichts in der Welt etwas ändern wollen! Auch nicht wenn ich krank bin.

Mamas Zeitmanagement

Oft frage ich mich, wie es denn die anderen Mamas schaffen irgendwie alles erledigen zu können und dabei toll aussehen und ihre Babys sind auch noch tiefenentspannt. Aber vielleicht ist das ihr ganzes Geheimnis – ein entspanntes Baby.
Nun, wie meine Freundinnen, habe auch ich das Glück ein sehr aufgewecktes und neugieriges Kind zu haben. Das einzige Problem an der Sache: man selbst kommt zu nichts. Daher schreibe ich eine ToDo-Liste zu Beginn einer jeden Woche, priorisiere die Dinge auf der Liste und füge diese in einen Wochenplan, der wiederum runtergebrochen wird auf einen Tagesplan.
Woche-planen
Allerdings nutzen die besten Pläne nichts, wenn das Baby nicht mitspielt. Also ist mein „Geheimnis“: alles am Abend vorbereiten.
Mein Kind schläft nicht lang genug, als dass ich vor ihm aufstehe und Dinge erledigen kann – bzw. ich stehe einfach nicht früh genug auf. Zudem bin ich morgens einfach zu nichts zu gebrauchen. Am Abend habe ich aber noch etwas Zeit um alles aufzuräumen, alle Fläschchen abzuwaschen und schon mal das Essen vorzubereiten.
Morgen wird es Butternutt-Kürbis im Backofen geben, also schneide ich bereits den Kürbis und die Zwiebel vor, sodass ich diese nur noch würzen und in den Ofen schieben muss. Direkt nach dem ersten Fläschchen kommt der Apfel in den Dampfgarer und wird zum zweiten Frühstück mit Joghurt serviert – dieser wurde natürlich bereits jetzt, am Abend, geschält und entkernt. Und die Möhrchen gibt es für den Kleinen für Zwischendurch zum rumkauen. Alles andere geht mit einer Hand.
Essen-vorbereiten
Es hilf mir auch, wenn ich meine Tasche schon am Abend packe, wenn ich weiß, dass ich am nächsten Tag irgendwo hin gehe. Denn wenn das Baby schreit und man spät dran ist, vergisst man bestimmt etwas!
Wenn man Besuch zum Frühstück erwartet, kann man bereits den Tisch am Abend decken und evt. die Wurst- und Käseplatten vorbereiten, mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen. So muss man nur noch die Frischhaltefolie entfernen, und den Teller kurz bevor der Besuch kommt, auf den Tisch stellen. Natürlich kann man alle unverderblichen Lebensmittel auch schon am Abend vorher auf den Tisch stellen – erspart die Rennerei am Morgen :mrgreen:
Fruehstueck
Und ja, ich gehe sogar abends duschen. Obwohl ich das eher nicht mag, aber es hilft, denn ich kann nicht davon ausgehen, dass mein Kind nach dem ersten Fläschchen wieder einschläft und er kann sich noch nicht 10 Minuten lang selbst beschäftigen.
Irgendwann wird es wieder leichter und dann hat man auch etwas mehr Zeit für sich… bis das nächste Baby kommt 😉
Gute Nacht

Ohrstöpsel – es ist einer dieser Tage

Kennt ihr das; man springt im Dreieck um alle Wünsche und Bedürfnisse des Babys zu erfüllen und es hört nicht auf zu weinen? Dummerweise ist es ganz normal. Wachstumsschübe, Zähnchen, schlechte Laune… die Kleinen können sich schließlich nicht anders ausdrücken.
Wenn ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch stehe, nehme ich die hier:
Ohrstöpsel
Ohrstöpsel. Damit hört man noch genug von dem Baby, aber sie dämpfen etwas die Höhen. Natürlich trage ich das Kind weiterhin bei mir. Aber es hilft meinem Kind ja nichts, wenn ich total gestresst und nervös bin. Also Binde ich mir mein Baby um, stecke mir Ohrstöpsel in die Ohren und gehe alltäglichen Arbeiten nach, während ich ihm gut zurede oder summe. In der Regel beruhigt sich mein Sohn dann auch und oft schläft er ein.
Nur um es kurz klarzustellen: so weit geht es bei mir nur, wenn ich schon total verzweifelt bin, weil das Geschrei bereits mehr als eine Stunde anhält und das Kind sich absolut nicht beruhigen lässt. Also weder Hunger hat, noch eine nasse Windel, noch Fieber und auch genug Kuscheleinheiten bekommen hat und nicht spielen oder spazieren gehen will.
Zu Beginn hatte ich ein schlechtes Gewissen. Stellt euch mal vor euer Gesprächspartner würde sich einfach Ohrstöpsel in die Ohren stecken, wenn man sich gerade über etwas aufregt oder beklagt.
Aber ich merke, dass ich meinem Sohn eine bessere Mutter bin, wenn ich nicht so extrem angespannt bin, wenn ich nicht vor Erschöpfung oder aus Verzweiflung weine.
Dabei hilft Weinen auch manchmal. Manchmal kann man einfach nicht mehr und muss die Gefühle zulassen. Aber man sollte auch in der Lage sein sich zu beruhigen, durchzuatmen und weiterzumachen. Meistens ist das Problem gar nicht so groß und das Durchhaltevermögen dankt mir mein Kind mit vielen tollen Augenblicken 1000fach zurück.

Ach, auch so schmalzig wollte ich nicht werden – eine dieser Mütter, die meinen, die Kleinen würden Regenbögen pupsen. Trotzdem bin ich oft ganz schön begeistert von meinem Sohn. Auch ohne Ohrstöpsel 😉

Mutterglück

Es gibt Tage, an denen verzweifele ich fast und dann gibt es Tage, an welchen ich vor Glück platzen könnte.
Ich kann mich an mehrere Gespräche mit unterschiedlichen Frauen erinnern, die sich darüber beklagten, wie anstrengend das Muttersein sei und im selben Atemzug sagten sie dann dass es das Schönste auf der Welt sei. Manch eine riet mir dann auch ein Kind zu kriegen. „Ja nee, is klar, du Schitzo! Bin ich total bekloppt meine Freizeit, mein Geld und meinen kostbaren Schlaf zu opfern, für so ein undankbares Balg?“, dachte ich mir dann oft.
Ja, auch ich beklage mich oft. Aber wenn es jemand wagt mir zu sagen mein Kind wäre schwierig, oder anstrengend, dann könnt ihr euch kaum vorstellen wieviel Selbstkontrolle es bedarf, damit ich diesen Menschen nicht das Gesicht häute.
Erst kürzlich hatte ich wieder so einen Glücksmoment. Mein Kind weinte viel, sogar im Schlaf (diese bösen Zähnchen!). Ich nahm ihn auf den Arm, er kuschelte sich an mich und beruhigte sich. Was so banal klingt, löste bei mir ein solches Glücksgefühl aus, von dem ich nicht mal ahnte, dass es das gibt.
Mutterglueck
Schon verrückt. Obwohl Dauerbeschallung und Schlafentzug zu brutalen Foltermethoden gehören, möchte man sein kleines Guantanamo nicht missen. (Es versteht sich von Selbst, dass ich den letzten Satz mit einem Augenzwinkern geschrieben habe und Folter keinesfalls verherrlichen möchte.)

Familienausflug

Ich wollte euch bloß etwas an unserem Tripp in die Berge teilhaben lassen.
Wie schon in „Entspannung pur“ auf meinem anderen Blog preisgegeben, waren wir in Österreich. Mein Mann hatte eigentlich beruflich dort zu tun, aber wir sind etwas eher angereist und hatten somit Zeit für uns 3.
Zu unserer Familien-Zeit gehörte auch der Besuch des Ahorns. Wir genossen die tolle Aussicht und die gemeinsame Zeit. Auch wenn unser Kleiner nicht wirklich etwas von dem Ausflug mitbekommen hat, hatten wir das Gefühl, dass ihm die Luft gefallen hat. Außerdem ist es immer toll an Papas breiter Brust zu schlafen und von fremden Damen mit „Na, du bischt ja a ganz a Süßer!“ angesprochen zu werden. 😉
Ahorn-Oesterreich
Familienausflug-Ahorn
Übrigens sind die früher mit diesen kleinen Teilen da hoch gefahren:
Historische-Gondel

Entspannung pur

Mein Mann und ich sind gerade mit unserem Baby in Österreich. Er ist geschäftlich hier, ich nicht. 😀
Habe mir direkt mal eine Ganzkörpermassage gegönnt. Das coole an einem Hotel mit Spa ist, dass man hier so rumlaufen kann:

im-Spa-Hotel
Vielleicht nicht unbedingt mit ausgestreckter Zunge 😉

Susanne hat mich eine Stunde lang durchgeknetet. Am Nacken meinte sie, dass ich dort sehr viele Verspannungen hätte „Merkste selber, oder?“ O.o Ähhm… nö. Alles wie immer. Dass das bei mir ein Normalzustand ist, hat sie dann doch etwas verblüfft. Ich solle mir öfter so eine Massage gönnen, meinte sie. Nun, mal sehen, was sich einrichten lässt. Aber einen Tipp von ihr möchte ich an euch weitergeben: öfter mal bewusst durchatmen. Und zwar in den Bauch hinein.
Ich hing noch ein paar Minuten am Pool ab und genoss die Ruhe, bevor ich wieder zu meiner kleinen Familie ging und wir zusammen den restlichen Tag verbrachten.

Wellness
Schön, was? 🙂

Kleine Helferlein

Mein Mann hält mich für clever, weil ich das mache:
kleine-helferlein
Ich habe einen kleinen Behälter für Milchpulver. Um nicht groß zu überlegen in welcher Kammer wieviel Pulver ist, beklebe ich jede Kammer mit einem Stückchen Tesafilm und beschrifte dieses. Befülle ich die Kammern wieder neu und gebe eine andere Menge hinein als sonst, kann ich den Tesa-Streifen abziehen, einen neuen aufkleben und beschriften.
Easy, oder?

Fußpflege

Eine Freundin von mir pikierte sich letztens über Stinkefüße im öffentlichen Raum und meinte man solle diese auch bei hohen Temperaturen im Schuh lassen. Aber bei dem wundervollen Wetter der letzten Tage (ich hoffe es kommt nach den Gewittern wieder) lässt man die Füße ungern in geschlossenen Schuhen.

Es gibt sooo viele Produkte für Füße! Warum dieses Angebot nicht einfach annehmen? Bei Rossmann kann man sich mit Zeugs für die Füße hervorragend eindecken. Und dabei muss man nicht mal besonders viel Geld ausgeben.
Fußpflege
Während ich auf meinem hohen Ross sitze und das schreibe, stelle ich fest, dass auch ich lange nichts mehr für das Wohlergehen meiner Füße getan habe. Ja, mal eben die Hornhaut runterschrubben (irgendwie eklig darüber zu schreiben) ist zeitlich grad noch so 1x die Woche drin, aber so richtig eincremen und die Creme einmassieren oder eine professionelle Pediküre machen lassen… tja, das ist etwas mehr als ein Jahr her 🙁
Schnell mal ändern so lange sich der Mann ums Baby kümmert ;D

Für alle, die Probleme mit Fußgeruch haben, gibt es ja auch noch Fußdeo, -puder und sogar Schuheinlagen gegen die Stinkefüße.
Einlegesohlen
Das hilft natürlich meiner Freundin in der Bahn nicht besonders, denn wie sie selbst bereits festgestellt hatte, merken einige Leute scheinbar nicht, dass sie ein Problem haben… Da hilft nur: Nase zu und durch.